Am Anfang meines musikalischen
Werdegangs interessierte ich mich für Instrumente wie Saxophon, Klarinette,
Flöten, Mundharmonikas und an erster Stelle für die Stimme.
Fast zwanzig Jahre ist es her, daß
ich das Glück hatte das erste Mal mit Musikern aus anderen Teilen der Welt
(Asien, Afrika, Südamerika und Australien) zusammenzuspielen. Sie spielten
Instrumente, die ich bis dahin nur von Aufnahmen kannte (Didgeridu,
Birimbao, Kopichan, Sitar etc.) und ich war fasziniert. Welche Tiefe,
welche Ausdruckskraft lag doch in den meist wenigen Tönen. So lernte ich
langsam zu hören und war infiziert von dieser “ Nichteuropäischen Musik “,
die bei uns oft als “ Folklore “ abgetan wird.
Ich war so angetan von diesen
Klängen, daß ich mich immer intensiver mit ihnen beschäftigte und anfing
Instrumente zu bauen, die in der Lage sind diese Klänge zu erzeugen.
Ich begann Workshops zu veranstalten,
in denen ich interessierten Menschen meine Erfahrungen zu vermitteln suchte
und stieß auf immer größere Resonanz, so daß ich mich nun völlig dieser
faszinierenden Aufgabe gewidmet habe. Und Jahr für Jahr bin ich demütiger
wenn ich die machtvollen Veränderungen emotionaler und mentaler Natur
erfahre, die durch gezielte Anwendung von Klängen möglich sind. Und ich
lausche tiefer und tiefer und tiefer....